Es gibt keinen Stress

Wer ein für sich noch fremdes Land kennenlernen möchte, der sollte auch die Kultur kennenlernen.
Möchte man jetzt Altenberge kennenlernen, dann spielt der TuS Altenberge eine der größten Rollen bei der Kulturfrage.
Demnach haben sich ehemaliges Vorstandsmitglied Erwin Hammer, Fußballer David Marx und Roman Warmeling und YOUth of Integration und Boxer Sönke Zivic zur Aufgabe gemacht der Integration auch im Sport ihren Platz zu geben.
Genaueres könnt ihr hier nachlesen:

WN – Es gibt keinen Stress

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Münster Weihnachtsmarkt

Begonnen haben wir auf dem Aegidii-Weihnachtsmarkt. Da es für die meisten Flüchtlinge der erste Weihnachtsmarktbesuch war, haben wir als erstes einen Glühwein probiert. Die Mehrheit verzog jedoch das Gesicht. Wahrscheinlich wäre der Glühwein bei allen etwas besser angekommen, wenn es ein paar Grad kälter gewesen wäre. Als nächstes kauften wir für alle eine rote Weihnachtsmannmütze, da bereits auf der Hinfahrt nach Münster alle von der roten Weihnachtsmannmütze von Jessica fasziniert waren. Man konnte sich mit dieser Mütze als Gruppe nicht nur besser erkennen, nein, man konnte auch tolle Fotos damit machen. Nach einem Rundgang über den Weihnachtsmarkt auf dem Aegidiimarkt zog es uns durch die Stadt hin zum großen Weihnachtsmarkt des Rathausinnenhofes. Auf dem Weg dorthin, wurden wir auf Grund der Menschenmengen und des Geräuschpegels fast von einem Stadtbus überfahren. In letzter Minute fiel es uns jedoch auf, sodass wir uns retten konnten. Auf dem Weihnachtsmarkt des Rathausinnenhofes angekommen, folgte nach einem Rundgang der Kauf zweier großer Schmalzkuchentüten. Das Gebäck stoß auf mehr Begeisterung als der Glühwein. Nach gut drei Stunden machten wir uns wieder auf den Weg nach Altenberge. Es hatten alle so viel Spaß, dass sogar auf der Rückfahrt gefragt wurde, wann wir wieder auf den Weihnachtsmarkt fahren werden.

Es war wirklich ein sehr erfolgreicher Ausflug, bei dem neue Kontakte geknüpft und alte vertieft wurden.

Wir sind gespannt, wo es uns das nächste Mal hinführt.

Bis dann.

Liebste Grüße,

Lennard und Ellen

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Werbung – WE-One-World – Afrosession

Wir machen eine eine kurze Werbepause um auf zwei tolle Projekte aufmerksam zu machen.

We-OneWorld – Eine App die Verbindet.

Die We-OneWorld App ist dazu da Flüchtlinge und Helfer oder Teilnehmer zusammen zu bringen.
Es geht dabei darum den Austausch und die Koordination von (im weitesten Sinne) Flüchtlingshilfe zu vereinfachen. Dazu wurde die App so konzipiert, dass nicht nur Helfer, Organisationen und Teilnehmer Veranstaltungen gründen können. Sondern auch Flüchtlinge können Aktionen starten und dazu einladen sie kennenzulernen.
Innerhalb der App können einerseits Aktionen von Flüchtlingen, Helfern oder Organisationen ins Leben gerufen werden, andererseits ist es möglich an Aktionen als Helfer, Teilnehmer oder Flüchtling teilzunehmen. Außerdem beinhaltet die App noch sehr nützliche Informationen für Flüchtlinge, wie eine Hot Spot Suche in der Nähe oder Aufklärung über die Grundrechte.
Die App kann im GooglePlay-Store oder Im App-Shop heruntergeladen werden und lässt sich auch auf unterschiedlichen Sprachen bedienen.

Afro-Session Münster – Musik verbindet

Die Afro-Session ist ein Musikprojekt in dem Migranten und „Einheimische“ dazu eingeladen werden, miteinander Musik zu machen um sich auf diesem Wege besser kennenzulernen.
Für dieses Projekt werden auch vermehrt Musik begeisterte Flüchtlinge gesucht. Wenn ihr Flüchtlinge kennen solltet die genauso Musik begeistert sind wie die Jungs und Mädels der Afro-Session dann erzählt ihnen von dem Projekt und auch ihr selbst als seid herzlich eingeladen mit euren musikalischen Talenten teilzunehmen.
Weitere Infos zu dem Projekt findet ihr auf www.afrosession.de

Lg Jan

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Berührender Schul-Gottesdienst der Friedensschule zum Thema „Begegnungen“

„Seid barmherzig, wie es auch Euer Vater ist.“
Diese Botschaft aus dem Lukas-Evangelium war einer der Leitideen im Wortgottesdienst, den die Friedensschul-gemeinde am Nikolaustag (6. Dezember) in der St. Stephanus-Kirche
am Aasee feierte. Alle Bänke, somit die ganze Kirche war geschmückt mit leuchtenden Kerzen, so dass von Beginn an eine warme Stimmung die Menschen erfasste. Thomas Laufmöller, Pfarrer der Friedensschul-Gemeinde hatte Lennart Nieweler für das Youth-Of-Integration-Team gebeten, den Gottesdienst mitzugestalten. Aus Rücksicht auf unterschiedliche Religionszugehörigkeiten hatte er sich dafür entschieden, auf eine Eucharistiefeier zu verzichten!
Unterstützt von Roberto, Nori und Dennis aus Syrien und Albanien traten die vier in einen Dialog, in dem es um die Sorgen, Nöte und Bedürfnisse der jungen Flüchtlinge ging. Der Kontakt in die Heimat und zu anderen Flüchtenden Familienmitgliedern ist über Handy und Internet heutzutage möglich und lebensnotwendig. Eingerahmt war das in deutscher und englischer Sprache geführte Gespräch in einen einfühlsamen Gottesdienst, der die Nöte und Themen von Flüchtenden aufsog und die Gottesdienstbesucher anregte, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Lennart sprach davon, dass seine ausländischen Freunde für ihn ein Geschenk des Lebens sind und stellte dann die Frage: „Was ist eigentlich euer Geschenk des Lebens“? Der Titel eines der Lieder, die im Wortgottesdienst gesungen wurde drückt sicherlich eine für jeden mögliche und folgerichtige Lösung aus: „Aufsteh`n, aufeinander zugeh`n“.
Das Wort „Barmherzigkeit“ im Lesezeichen-Format konnte dann am Schluss jeder Gottesdienst-Besucher als Anregung mit nach Hause nehmen
Einen guten Start in die Woche,
LG Reinhard Nieweler

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Vortrag bei der Caritas in Ochtrup

Am vergangen Freitag hatte ich die Möglichkeit als Vertreter von unserem Projekt „YOUth of Integration“, aber auch als Mensch, der mit vielen Flüchtlingen gut befreundet ist eine Rede bei der Caritas in Ochtrup zum Thema „Traumata im Bezug auf Flüchtlinge“zu halten.
Erzählt habe ich dabei von unseren Freunden, von denen viele ohne die Möglichkeit ihre traumatischen Erlebnisse aufzuarbeiten in Notunterkünften leben und unter ständigem Druck dafür kämpfen müssen, sich eine neue Existenz in einem fremden Land aufzubauen.
Da die Veranstaltung unter dem Titel „Kriegstraumata“ stattfand, hatte ich die Ehre die 94-jährige Ursula Männer kennenzulernen und mir einen Auszug aus ihrem neuen Buch, das bald erscheint anzuhören.
Sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie lange traumatische Erlebnisse einen Menschen prägen können, aber gleichzeitig auch dafür, wie man möglichst gut damit umgehen kann.
Ihre Art der Verarbeitung liegt nun darin, ihre Erlebnisse aufzuschreiben und sie somit für alle Menschen lebendig und nachvollziehbar zu halten, was ich sehr bewundere.
Eine wichtige Sache sei es dabei, anzufangen miteinander ins Gespräch zu kommen und über seinen eigenen Schattten zu springen.
Durch Gespräche haben wir nicht nur die Möglichkeit uns kennenzulernen und Vorurteile abzubauen, sondern auch Probleme des Anderen nachzuvollziehen und zu verstehen.
Das Fazit meiner Rede war, dass wir alle mehr miteinander sprechen sollten, da wir so vielleicht auch die Chance haben uns gegenseitig bei der Bewältigung von traumatischen Erlebnissen zu helfen.
In schweren Zeiten haben wir somit den Vorteil, nicht aufeinander loszugehen, sondern aufeinander zuzugehen und gemeinsam stark zu sein.
In diesem Sinne, bleibt im Gespräch
LG Lennart im Namen vom
YOUth of Integration Team

 

Caritas-Veranstaltung zu Kriegstraumata

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